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Brillen, Sonnenbrille, Markenbrille
  
 

Interessante Artikel in unserem Kontaktlinsenarchiv:

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Bestmögliche Sehschärfe mit Kontaktlinsen auf rasanten Abfahrten...

Für Fehlsichtige, die sich auf rasante Abfahrten begeben, ist es besonders wichtig, dass ihre Sehhilfe optimal passt und die bestmögliche Sehschärfe vermittelt. Insbesondere Kontaktlinsen verhelfen den Skifahrern zu einem verbesserten Raum- und Bewegungssehen, wenn es darum geht, Distanz und Geschwindigkeit abzuschätzen. Das steigert die Sicherheit auf der Piste und verringert die Unfallgefahr.
Der Augenarzt achtet bei der Wahl des Kontaktlinsenmaterials darauf, dass die Hornhaut durch formstabile oder weiche Linsen ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und dass der einwandfreie Sitz der Linsen auch bei körperlicher Aktivität gewährleistet ist.
Und noch ein Tipp zum Schluss: Trägt man Kontaktlinsen in den Bergen einmal nicht im Auge, dann sollte man sie in der vom Anpasser empfohlenen Lösung sorgfältig, vor Kälte geschützt, nahe am Körper, am besten in der Hosentasche, aufbewahren. Denn sonst besteht die Gefahr, dass das Material spröde wird und splittert.

Der Hersteller von Kontaktlinsen, Bausch & Lomb kauft den Produzenten von Medikamenten gegen Augentrockenheit, Soothe Eye Drops.

Verkäufer ist das Privatunternehmen Alimera Sciences. Bausch Lomb will Soothe Eye Frops zu einer eignen Marke ausbauen und die Produktpalette ausweiten. Einzelheiten über die finanziellen Details der Übernahme wurde nicht veröffentlicht

Haben Sie Bedenken Kontaktlinsen über den gesamten Tag oder sogar über Nacht zu tragen?

Dann bieten wir Ihnen die Lösung mit der außergewöhnlichen, weichen und atmungsaktiven Kontaktlinse Biofinity.
Biofinity wird aus dem einzigartigen AQUAFORM Material gefertigt, welches eine höhere Sauerstoffdurchlässigkeit von der Linse zum Auge sicherstellt. Hoch sauerstoffdurchlässige Kontaktlinsen unterstützen die Gesundheit des Auges und lassen die Augen weißer aussehen.
Das innovative Material der Biofinity sorgt für einen hohen Wasseranteil in der Linse. Biofinity liefert optimalen Tragekomfort durch weiches und flexibles Material, unabhängig ob am Tag oder in der Nacht!
Durch die perfekte Balance zwischen Wasser und außergewöhnlich hoher Sauerstoffdurchlässigkeit fühlt sich Biofinity völlig natürlich an, als würde man keine Kontaktlinse tragen.
Biofinity bietet optimalen Tragekomfort durch atmungsaktives Material für verbessertes Kontaktlinsentragen zu jeder Tages- und Nachtzeit und dies ohne Additive, Beschichtungen, Benetzungsmittel oder weitere Oberflächenbehandlungen.

Stoiber: "Investitionsprogramm ist Vertrauensbeweis für High-Tech-Standort Bayern" Stoiber gibt Startschuss für Kontaktlinsen - Hersteller CIBA Vision in Großwallstadt

München, 21.06.2006 - Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber hat das neue 40-Millionen-Euro- Investitionsprogramm der Firma CIBA Vision in Großwallstadt als klares Signal für den Wirtschaftsstandort Bayern gewürdigt. Beim symbolischen Startschuss in Großwallstadt erklärte Stoiber: "Die Investitionsentscheidung ist ein klarer Vertrauensbeweis für die Attraktivität des High-Tech-Standorts Bayern und unsere zukunftsorientierte bayerische Wirtschaftspolitik. Die herausragenden Qualitäten unseres Wirtschaftsstandortes wie hochqualifizierte Arbeitskräfte, vorzügliche Hochschulen und gute Infrastruktur sind die Basis, mit der Unternehmen in Bayern die Herausforderungen der Globalisierung erfolgreich bestehen können. Die Unternehmen in Bayern vertrau- en auf unsere Verlässlichkeit, unsere solide Haushaltsführung und Zukunftsinvestitionen in Bayern und setzen das in neue Investitionen um. Mit unserer verlässlichen Standortpolitik und unserem klaren Ja zu moderner Technologie haben wir Bayern z u einer High-Tech-Region erster Güte gemacht, die hervorragende Zukunftschancen für Unternehmen und Beschäftige bietet. Diese Politik hat auch dazu beigetragen, dass Ihre Konzernmutter Novartis voriges Jahr die Unternehmenszentrale der Firma Sandoz nach Bayern verlegt hat."

Stoiber würdigte die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte von CIBA Vision in den letzten zehn Jahren, in denen das Unternehmen stark expandiert hat. Die Zahl der Beschäftigten hat sich in dieser Zeit mehr als verfünffacht, über 1.000 Menschen beschäftigt das Unternehmen jetzt allein in Großwallstadt, dem mit Abstand größten Standort der CIBA Vision Gruppe in Euro- pa. Dieser Schub für zukunftgerichtete Arbeitsplätze zeigt nach den Worten Stoibers beispielhaft für ganz Bayern, dass die Menschen ganz konkret von der soliden Finanzpolitik mit der geringsten Zinslast und dem klaren Kurs für Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung profitieren. Stoiber:

"Bayern zeigt, dass es sich für die Menschen ganz konkret auszahlt, wenn wir die Herausforderungen aus Globalisierung und Strukturwandel mit einer aktiven und offensiven Standortpolitik annehmen. Von unserer politischen Leitentscheidung, dass wir das ganze Land konsequent fortentwickeln, werden die Menschen überall in Bayern auch in Zukunft profitieren."

Ministerpräsident Stoiber hat heute in Großwallstadt den symbolischen "Startschuss" für eine 40-Millionen-Euro-Investition der Firma CIBA Vision GmbH in die neue Produktionsanlage "Lightstream II zur Herstellung von Ein-Tages-Kontaktlinsen gegeben. Mit dieser Investition setzt sich die lang- jährige Erfolgsgeschichte der CIBA Vision in Großwallstadt fort. In den letzten neun Jahren wurden bereits rund 100 Millionen Euro in den Standort investiert. CIBA Vision ist mit der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Kontaktlinsen und Kontaktlinsenpflegemitteln in Deutschland und Europa Marktführer. Die Produkte werden in über 70 Länder weltweit verkauft.

Großwallstadt ist eine der wichtigsten Produktionsstätten für Ein-Tages- Kontaktlinsen. Diese Kontaktlinse wurde auch in Großwallstadt entwickelt und ist heute eine der meistverkauften Tages-Kontaktlinsen der Welt.
Quelle: PresseBox®

Bausch & Lomb stoppt Verkauf von Kontaktlinsen-Lösung 11.04.2006

Die amerikanische Bausch & Lomb Inc., ein US-Pharmakonzern mit Fokus auf Augenheilkunde, stoppt vorläufig den Verkauf seiner Kontaktlinsen-Lösung "ReNu with MoistureLoc" in den USA. Wie das Unternehmen am Montagabend bekannt gab, steht der Verkaufsstopp in Zusammenhang mit Berichten über Entzündungen der Augenhornhaut, insbesondere bei Trägern von Kontaktlinsen, die "ReNu with MoistureLoc" angewendet haben. Derzeit untersucht das U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) 109 derartige Fälle. Das betroffene Produkt generierte im vergangenen Jahr Umsätze von rund 45 Mio. Dollar in den USA, weitere Präparate sind nicht betroffen, so das Unternehmen. Die Aktie von Bausch & Lomb verliert an der NYSE aktuell 16,40 Prozent auf 49,05 Dollar.

Brille und Kontaktlinsen müssen nicht sein ....

... mittels Lasertechnologie kann Kurzsichtigkeit Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit korregiert werden. Die Lasertechnologie fand bereits in den 80er Jahren Einzug in die Augenheilkunde. Seither hat sich jedoch viel getan. Eine besonders innovative Laserchirurgie-Methode wird durch Dr.H.-J. Pintz in Germersheim angeboten.
Wie viel von einer Fehlsichtigkeit korrigiert werden kann, hängt grundsätzlich von der Hornhautdicke ab. Die Computersoftware des Excimerlasers berechnet nach Eingabe der gewünschten Dioptrien, wie viel hundertstel Millimeter der Hornhaut abgetragen werden müssen.
Die LASEK-Methode eignet sich für sportlich aktive Leute über 18 Jahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Ist eine Alterssichtigkeit ausgeschlossen, dann ist nach dem Eingriff für die Fernsicht keine Brille bzw. Kontaktlinse mehr nötig. Für die gute Sicht in der Nähe passt sich das Auge selbstständig der gewünschten Distanz an. Tritt in späteren Jahren die so genannte Altersweitsichtigkeit auf, kann sich die eigene Linse nicht mehr automatisch auf die entsprechende Nahdistanz einstellen, sodass eine Nahbrille notwendig wird. Die Alterssichtigkeit kann mittels LASEK-Verfahren nicht korrigiert werden.
Nebenwirkungen oder Komplikationen treten selten auf. Das Risiko einer Verschlechterung der Sehkraft bei einem Lasik-Eingriff ist äußerst gering.

Weitergehende Infos unter www.lasik-operation.info

Beruf und Kontaktlinsen

Nahezu jeder kann Kontaktlinsen tragen - vom Kleinkind bis zum alten und gebrechlichen Menschen. Es gibt aber einige Berufe, in denen Kontaktlinsen Probleme machen können. Bei staubiger Umgebung wie Tischlereien, Bäckereien, Schleifereien und in vielen Bauberufen können sich Fremdkörper auf der Linse ablagern oder sogar zwischen Linse und Hornhaut geraten. Auch kann daraus leicht eine Augenentzündung entstehen. Im Flugzeug ist es besser, Kontaktlinsen herauszunehmen denn es herrscht eine extrem trockene Luft. All diese Berufsgruppen sollten Kontaktlinsen mit großem Bedacht auswählen oder besser während der Arbeitszeit auf eine Brille umsteigen.

BASF – ein Riese mitten in Deutschland.

Der grösste Chemiekonzern der Welt – mit Niederlassungen in 41 Ländern. Rund 82.000 Menschen arbeiten für den Konzern, davon 32.000 in Deutschland. Die Stoffe von BASF finden wir in Sitzkissen, in Kontaktlinsen, in Lacken, in geleimten Möbeln - gibt es irgendein Produkt, wo BASF nicht drin ist?

Was sind bifokale Kontaktlinsen?

Es ist noch nicht sehr lange her, daß Patienten, die an Presbyopia litten, nur eine Wahl hatten: bifokale Brillen. Die gute Nachricht ist jedoch, daß die Technologie große Fortschritte gemacht hat und es jetzt nur noch darum geht sich die richtige bifokale Kontaklinse ausszusuchen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen normalen Kontaktlinsen und den Speziallinsen. Zu den normalen Kontaktlinsen gehören all Linsen, die zur Korrektur von Weitsichtigkeit bzw. Kurzsichtigkeit verwendet werden. Unter Speziallinsen versteht man alle Linsen, die speziell in Bezug eines medizinischen Zustandes entwickelt worden sind. Dazu gehören die torischen und Linsen, die zur Korrektur von Hornhautverkrümmung dienen und die Mehrstärkelinsen, die zur Korrektur von Presbyopie dienen.
Presbyopia ist eine altersbedingte Krankheit. Dies ist ein Unterschied zu Astugmatismus, Weitsichtigkeit oder Kurzsichtigkeit. Es heißt, daß es sich bei Presbyopia um eine Art Muskelschwund in der Pupille handelt, und sich gleichzeitig der Augapfel an Elastizität verliert. Das Resultat ist, daß das Auge weder schnell im Nahbereich (ein Buch oder eine Karte) oder im Fernbereich (einzelne Personen in weiterer Entfernung) fokussieren kann.
Die einzige Möglichkeit dieses Problem zu beheben ist beide Augen mit zwei unterschiedlichen Korrekturlinsen auszustatten. Modernste Technologie hat es geschafft eine bifokale Kontaktlinse zu entwickeln.
Es wird unterschieden zwischen Bifokallinsen und Multifokallinsen. Ähnlich wie bei der Zweistärkebrille, sitzt bei der Bifokallinse der Nahteil im unteren Bereich der Linse und der Fernteil in oberen Bereich plaziert.
Bei der Multifokallinse kann der Fernteil im Zentrum und der Nahteil im äußeren Ring der Linse liegen. Eine andere Methode ist ein stufenloser Übergang von Fern- und Nahteil. Diese Methode ähnelt der Gleitsichtbrille.
Bifokale Linsen ermöglichen es dem Auge nah und weit entfernte Objekte zu fokussieren. Das Auge ,lernt' dann allmählich welchen Teil der Linse es bei welcher Fokussierung benutzen muss. Dies ist oft für das Auge überhaupt kein Problem, da es sich schnell an viele Gegebenheiten und Änderungen anpassen kann.
Eine andere Methode ist die Monovision, bei der immer noch beide Augen mitsehen, aber ein Auge auf die Ferne und das andere Auge auf die Nähe korrigiert ist. Dies ist eine nicht unübliche Methode bei beginnender und mittlerer Presbyopia. Das Auge braucht in der Regel jedoch etwas länger um sich an Monovision Linsen zu gewöhnen. Viele Augenoptiker raten daher vorerst sogenannte Probelinsen auszuprobieren.
Bifokale Kontaktlinsen sind erhältlich als gasdurchlässige harte Linsen sowie auch Weichlinsen und Einweglinsen. Da das menschliche Auge sich im Laufe des Alters verändert, wird sich auch der presbyopische Zustand des Auges ändern. Das heißt, daß die Stärke der Linsen dem Zustand ihrer Augen im steigendem Alter immer wieder neu angepasst werden muss.

Quelle:
123 Marketing/SL Web Solutions
Hub 1 2 Compton Way
Witney
OX29 3AB
UK
Email: alexia@slweb.cx

Beihilfen für Kontaktlinsen

Mehraufwendungen für Kontaktlinsen sind nur in medizinisch zwingend erforderlichen Ausnahmefällen beihilfefähig. Sofern ein Ausnahmefall vorliegt, sind Aufwendungen für Kurzzeitlinsen bis zu 154 Euro (sphärisch) und 230 Euro (torisch) im Kalenderjahr beihilfefähig.
Liegt keine der Indikationen für Kontaktlinsen vor, sind nur die vergleichbaren Kosten für Brillengläser beihilfefähig.

Beihilfefähig sind ferner neben den Aufwendungen für Kontaktlinsen – im Rahmen der oben genannten Höchstbeträge – Aufwendungen für:

  • a) eine Reservebrille oder
  • b) eine Nahbrille (bei eingesetzten Kontaktlinsen) sowie eine Reservebrille zum Ersatz der Kontaktlinsen und eine Reservebrille zum Ausgleich des Sehfehlers im Nahbereich bei Aphakie.

Müssen Schulkinder während des Schulsports eine Sportbrille tragen, sind notwendige Aufwendungen – einschließlich Handwerksleistung – in folgendem Umfang beihilfefähig:

  • a) für Gläser im Rahmen der genannten Höchstbeträge,
  • b) für eine Brillenfassung bis zu 52 Euro.

Lässt sich durch Verordnung einer Brille oder von Kontaktlinsen das Lesen normaler Zeitungsschrift nicht erreichen, können Aufwendungen für eine vergrößernde Sehhilfe (Lupe, Leselupe, Leselineale, Fernrohrbrille, Fernrohrlupenbrille, elektronisches Lesegerät, Prismenlupenbrille u. ä.) als beihilfefähig anerkannt werden. Im Übrigen sind Aufwendungen für die erneute Beschaffung von Sehhilfen nur beihilfefähig, wenn bei gleich bleibender Sehschärfe seit dem Kauf der bisherigen Sehhilfe drei Jahre – bei weichen Kontaktlinsen zwei Jahre – vergangensind oder vor Ablauf dieses Zeitraums die erneute Beschaffung der Sehhilfe notwendig ist, weil:

  • a) sich die Refraktion (Brechkraft) geändert hat,
  • b) die bisherige Sehhilfe verloren gegangen oder unbrauchbar geworden ist oder
  • c) sich die Kopfform verändert hat.

Aufwendungen für:

  • a) Brillenversicherungen und
  • b) Etuis
sind nicht beihilfefähig.

Beihilfefähig sind ferner nach schriftlicher Verordnung eines Augenarztes die oben genannten Sehhilfen für Beihilfeberechtigte und berücksichtigungsfähige Angehörige, die unter folgenden Erkrankungen leiden:

  • a) Blindheit beider Augen (Diagnoseschlüssel H 54.0) oder
  • b) Blindheit eines Auges und Sehschwäche des anderen Auges (Diagnoseschlüssel H 54.1) oder
  • c) gravierende Sehschwäche beider Augen (Diagnoseschlüssel H 54.2) oder
  • d) erhebliche Gesichtsfeldausfälle.

Die Aufwendungen für Speziallinsen und Brillengläser, die der Krankenbehandlung bei Augenverletzungen oder Augenerkrankungen dienen (therapeutische Sehhilfen) sind in bestimmten Ausnahmefällen beihilfefähig. Aufwendungen für Blindenhilfsmittel sowie die erforderliche Unterweisung im Gebrauch (Mobilitätstraining) sind in folgendem Umfang beihilfefähig:

  • a) Anschaffungen zweier Langstöcke sowie gegebenenfalls elektronischer Blindenleitgeräte nach ärztlicher Verordnung,
  • b) Aufwendungen für eine Ausbildung im Gebrauch des Langstockes sowie für eine Schulung in Orientierung und Mobilität bis zu folgenden Höchstbeträgen:
  • aa) Unterrichtsstunde à 60 Minuten, einschließlich 15 Minuten Vor- und Nachbereitung sowie Erstellung von Unterrichtsmaterial bis zu 100 Stunden, 56,43 Euro
  • bb) Fahrzeitentschädigung je Zeitstunde, wobei jede angefangene Stunde im 5-Minuten-Takt anteilig berechnet wird, 44,87 Euro
  • cc) Fahrtkostenerstattung für Fahrten des Trainers je gefahrenen Kilometer oder die niedrigsten Kosten eines regelmäßig verkehrenden Beförderungsmittels, 0,30 Euro
  • dd) Ersatz der notwendigen Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung des Trainers, soweit eine tägliche Rückkehr zum Wohnort des Trainers nicht zumutbar ist, 26 Euro

Das Mobilitätstraining erfolgt grundsätzlich als Einzeltraining und kann sowohl ambulant als auch in einer Spezialeinrichtung (stationär) durchgeführt werden. Werden an einem Tag mehrere Blinde unterrichtet, können die genannten Aufwendungen des Trainers nur nach entsprechender Teilung berücksichtigt werden.

  • c) Aufwendungen für ein erforderliches Nachtraining (z. B. bei Wegfall einesnoch vorhandenen Sehrestes,Wechsel des Wohnortes) entsprechend Buchstabe b.
  • d) Aufwendungen eines ergänzenden Trainings an Blindenleitgeräten können in der Regel bis zu 30 Stunden gegebenenfalls einschließlich der Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie notwendiger Fahrtkosten des Trainers in entsprechendem Umfang anerkannt werden. Die Anerkennung weiterer Stunden ist bei entsprechender Bescheinigung der Notwendigkeit möglich. Die entstandenen Aufwendungen sind durch die Rechnung einer Blindenorganisation nachzuweisen. Ersatzweise kann auch eine unmittelbare Abrechnung durch den Mobilitätstrainer akzeptiert werden, falls dieser zur Rechnungsstellung gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen berechtigt ist. Sofern Umsatzsteuerpflicht besteht (es ist ein Nachweis des Finanzamtes vorzulegen), erhöhen sich die beihilfefähigen Aufwendungen um die jeweils gültige Umsatzsteuer.
Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund. Änderungen und Irrtum vorbehalten.
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Zuletzt aktualisiert am 29.10.2013 © Peter Urlau
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