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Großes Sparpotenzial bei Kontaktlinsen-Shops im Internet - Bis zu 32 Prozent billiger als beim Optiker

Über zwei Millionen Bundesbürger tragen Kontaktlinsen, berichtet der Industrie-Fachverband Consumer Optics/Spectaris. Der Trend: praktische Tages-, Wochen- und Monatslinsen. Die teuren Sehhilfen müssen also immer nachgekauft werden - meist beim Optiker um die Ecke. Eine 30er-Packung Tageslinsen kostet dort 20 bis 30 Euro. Günstiger ist dagegen der Kauf bei Internetanbietern. Dort können Kontaktlinsenträger bis zu knapp einem Drittel sparen. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 17/2007, seit Montag im Handel).
Die Experten der Bild-Redaktion haben acht Internetshops getestet, die verschiedene Kontaktlinsensorten anbieten. Ergebnis: Im Schnitt waren die Linsen dort zwischen 15 und 32,5 Prozent billiger als bei zehn Optikern mit Ladengeschäft.

Geschichte der Kontaktlinse

Der französische Philosoph und Naturwissenschaftler René Descartes beschrieb die Idee einer Linse, die direkt auf dem Auge getragen wird, im Jahre 1636. Weitere Vorarbeit für Kontaktlinsen wurde durch theoretische Überlegungen Ende des 19. Jahrhunderts durch Adolf Eugen Fick geleistet. Wenig später wurden die ersten sog. Skleralschalen aus Glas hergestellt. Materialbedingt und mit einem Durchmesser von 23 mm waren sie sehr unkomfortabel.

1888 wurden in der Schweiz und in Frankreich die ersten Versuch unternommen, die herkömmliche Sehhilfe "Brille" durch sogenannte "Kontaktbrillen" zu ersetzen. Diese ersten Linsen (sogenannte Skleralschalen) aus Glas führten jedoch zu solchen schweren Reizungen und Störungen des Hornhautstoffwechsels, dass dauerhaftes Tragen dieser "Linsen" nicht möglich war (max. 2-3 Stunden). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Versuche unternommen Kontaktlinsen mit dem Kunststoff Zelluloid zu fertigen. Hier waren die optischen Eigenschaften jedoch von schlechter Qualität.

All diese Skleralschalen waren im Vergleich zu heutigen Kontaktlinsen extrem groß und bedeckten neben der Hornhaut auch noch einen guten Teil der Lederhaut (Sklera). Die Größe der Schalen und das verwendete Material Glas führte bei den Trägern zu Schmerzen und zu Ernährungsstörungen der Hornhaut. Diese unerwünschten Nebenwirkungen förderten die Entwicklung immer dünnerer und kleinerer Linsen.

1938/1939 wurden Skleralschalen aus dem neu entdeckten Stoff PMMA (Polymethylmethacrylat = Plexiglas) gefertigt. Der eigentliche Durchbruch gelang 1946 Heinrich Wöhlk in Kiel. Er fertigte zuerst für den eigenen Bedarf aus dem Kunststoff PMMA kleine Hornhautlinsen. Schon sehr bald ergaben sich daraus Kontaktlinsen, die nach einer gewissen Eingewöhnungszeit zur breiten Versorgung der Fehlsichtigen eingesetzt werden konnten. Diese formstabilen (harte) Kontaktlinsen hatten schon gute Brechungseigenschaften, waren allerdings sehr wenig sauerstoffdurchlässig. Immerhin wurden beschwerdefreie Tragezeiten von bis zu 8 Stunden erreicht.

1954 trennte sich die Entwicklung der Kontaktlinse. In dieser Zeit gelang es wasserhaltige Kunststoffe zu entwickeln (HEMA Materialien, 2-Hydroxyethylmethalcrylat). Diese sogenannten weichen Kontaktlinsen sind durch das im Material befindliche Wasser in der Lage, den für die Ernährung der Hornhaut wichtigen Sauerstoff durch die Linsen zu transportieren. Ein Vorteil für die Träger der Kontaktlinsen war das deutlich geringe Fremdkörpergefühl, welches diese Linsen am Auge verursachten.

Die Sauerstoffdurchlässigkeit hängt entscheidend vom Wassergehalt der Linse als auch von der Linsendicke ab. Deshalb wurde in den folgenden Jahren ausgehend von HEMA Material die Materialforschung bei weichen Linsen darauf ausgerichtet, den Wassergehalt der Linsen weiter zu steigern und die Dicke der Linsen zu verringern. Dabei wurden HEMA - freie Linsen entwickelt, die um die 72% Wasser enthielten. Die Kunst ist es, einen hohen Wasseranteil bei geringer Dicke zu erzielen und dabei noch soviel Festigkeit in der Struktur zu haben, dass die Linse in der Handhabung des Endverbrauchers stabil bleibt.

Auch an den Materialien für die formstabilen Linsen wurde weiter geforscht. Die formstabilen Linsen hatten den Vorteil auch zum Ausgleich von Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) eingesetzt werden zu können. Außerdem ist die Linse kleiner, was für den Stoffwechsel der Hornhaut ein deutlicher Vorteil war. 1977 gelang es der Firma Wöhlk in Kiel zum ersten Mal gasdurchlässige formstabile Linsen aus CAB (Celluloseacetobutyrat) zu entwickeln. Seit Ende der 80er Jahre werden zur Fertigung von formstabilen Kontaktlinsen Silikon - Copolymere bzw. Flur-/Silikon - Copolymere verwendet. Diese Materialien sind hochgasdurchlässig und gewährleisten eine sehr gute Versorgung der Hornhaut mit Sauerstoff.

Weitere wichtige Kriterien für formstabile Kontaktlinsen wie geringe Ablagerungsneigung und gute Benetzbarkeit des Materials konnten jedoch hier nicht optimal gelöst werden. Mit neuen Verfahren zur Oberflächenvergütung sowie durch die Verwendung von Benetzungslösungen konnte hier eine Verbesserung der spontanen Verträglichkeit erreicht werden.

In den 90er Jahren wurden hauptsächliche die Produktionsverfahren für weiche Kontaktlinsen weiterentwickelt. Durch neue Verfahren in der Massenfertigung wurde es möglich, Kontaktlinsen von akzeptabler Qualität zu produzieren. Diese Linsen werden in kurzen Intervallen ausgetauscht. So konnte das Verlustrisiko und die negative Folgen von Materialermüdung verringert werden.

Muß man sich an Kontaktlinsen gewöhnen ?

Ein wenig schon. Ob Sie dazu ein paar Stunden oder 2 bis 4 Wochen brauchen, hängt von Ihrer Empfindlichkeit und vor allem vom Kontaktlinsenmaterial ab. Die meisten Patienten sind deshalb erstaunt, wie wenig sie spüren, wenn Ihr Augenarzt ihnen zum ersten Mal Kontaktlinsen aufsetzt - vor allem, wenn es sich um weiche Linsen handelt. Sie werden sehr schnell als angenehm empfunden. Was bei formstabilen (sogenannten harten) Kontaktlinsen anfangs etwas stört, ist das ungewohnte Gefühl beim Lidschlag. Sobald die Anpassung abgeschlossen ist - etwa nach einem Monat - sind diese ersten Begleiterscheinungen verschwunden.
Mit der empfindlichen Hornhaut kommen exakt angepasste Kontaktlinsen nicht in Berührung, denn sie schwimmen auf dem Tränenfilm. Er bewirkt auch durch Haftkraft (Adhäsion), daß die Linsen nicht verloren gehen. Schnell zur Gewohnheit wird auch das Auf- und Absetzen der Kontaktlinsen. Das lernen Sie unter Anleitung in der Praxis Ihres Augenarztes ebenso wie die Kontaktlinsenhygiene. Bevor Sie mit Ihren neuen Linsen nach Hause gehen, sind Sie mit der Handhabung bestens vertraut.
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Zuletzt aktualisiert am 29.10.2013 © Peter Urlau
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