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Kids haben‘s drauf: Kontaktlinsen für Kinderaugen

VON KERSTIN KRUSCHINSKI

04.10.2011. Toben auf dem Spielplatz, Skaten mit den Kumpels oder das erste Date – für Kinder und Teenager hat es durchaus Vorteile, in manchen Situationen den "Kopf frei zu haben". Dann sind Kontaktlinsen eine praktische Alternative zur Brille. Berührungsängste mit den unsichtbaren Sehhelfern sind unbegründet. Studien haben gezeigt, dass Kids und Teens ohne Bedenken Linsen tragen können. Damit die Kinderaugen von heute auch im Erwachsenenalter gesund in die Welt blicken, sind Anpassung und regelmäßige Nachkontrolle Pflicht – wie für die Großen auch.
Anders als beim Wählen oder Autofahren gibt es für das Tragen von Kontaktlinsen kein Mindestalter. Wenn ein Kind reif genug ist, um verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen, spricht nichts gegen die kleinen Sehhelfer. Eltern können also unbesorgt zustimmen. Eine groß angelegte Studie zur Augengesundheit von Linsenträgern ergab, dass nur drei Prozent der Kinder zwischen acht und dreizehn Jahren Probleme mit Kontaktlinsen hatte. Damit war ihr Anteil genau so niedrig wie der von erwachsenen Linsenträgern.
Den "Linsen-Führerschein" gibt es vom Kontaktlinsen-Anpasser. Er wählt das passende Modell anhand der individuellen Eigenschaften des Kinderauges aus. Die Entscheidung für formstabile (harte) oder weiche Linsen richtet sich auch danach, wie oft und zu welchen Anlässen sie zum Einsatz kommen. Darüber hinaus erfahren Kontaktlinsen-Anfänger, wie sie die Sehhelfer aufs Auge bekommen, wie lange sie dort verbleiben dürfen und wie sie richtig gereinigt und gepflegt werden. Ein regelmäßiger Qualitätscheck beim Anpasser garantiert, dass Augen, Linsen und Pflegemittel auch nach Wochen und Monaten noch optimal zusammenpassen.
Das Einsetzen der Kontaktlinsen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "Kinderspiel" und dauert in der Regel nur wenige Sekunden. Auch die Reinigung und Pflege kann nach erfolgter Einweisung getrost in Kinderhände übergeben werden. Eltern kleinerer Kinder sollten aber, ähnlich wie beim Zähneputzen, ruhig ein Auge darauf haben, dass der Nachwuchs den "Putzplan" für die Linsen auch einhält. Aktuelle Studien zeigen, dass Acht- bis Elfjährige genauso gut in der Lage sind, sich um ihre Kontaktlinsen zu kümmern wie Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren.
Nach erfolgreicher Proberunde gilt es dann, die "unsichtbare Brille" im bewegten Alltag zu testen. Bei vielen Freizeitaktivitäten sind Kontaktlinsen ein praktisches und vor allem sicheres Mittel zur Sehkorrektur. Nichts verrutscht auf der Nase, fällt herunter oder zerbricht. Gerade für sportlich aktive Kinder sind daher weiche Linsen sehr gut geeignet, vorausgesetzt, sie passen in Form, Material und Größe zu den Augen.
Die Brille ist zwar inzwischen ein angesagtes modisches Accessoire. Doch gerade im Teenager-Alter tut sich so mancher Heranwachsende schwer mit der äußerlichen Veränderung. In diesem Fall entfalten Kontaktlinsen auch psychologische Wirkung. Dennoch gilt: Wer Linsen trägt, trägt immer auch Brille. Am Ende eines langen Schul-, Spiel- und Sporttages ist es sinnvoll, Augen und Kontaktlinsen eine Pause zu gönnen.

Quelle: http://www.sehen.de/presse/

Schlechte Kontaktlinsen können die Augengesundheit ernsthaft gefährden ...

Schnäppchen lohnen sich nur dann, wenn auch die Qualität und die Beratung stimmen. Dies gilt in der virtuellen Geschäftswelt genauso. Kaufen Sie Ihr Brot lieber beim Autoteilehändler oder beim Bäcker? Hoffentlich letzteres, wenn Ihnen die Gesundheit Ihrer Augen wichtig ist. Gute Online-Shops im Internet sind ebenfalls spezialisiert. Bei diesen können Sie eine fundierte Beratung von ausgebildeten Fachleuten erhalten. Generell empfehlen wir, Linsen zu bestellen, die sie bereits vom Optiker oder vom Augenarzt angepasst bekommen haben. So schließen Sie alle eventuellen Probleme aus. Sie wissen nicht, welches Pflegemittel optimal für Ihre Linsen ist? Auch hier hilft die angebotene Beratung oder es werden im Shop schon die passenden Pflegemittel mit angezeigt. Auch bei Kontaktlinsen gibt es ein Verfallsdatum. Dieses ist auf den Verpackungen aufgedruckt. Verzichten Sie niemals auf eine Reklamation insofern dieses zu Kurz oder bereits abgelaufen ist.

Die bislang unheilbare Augenerkrankung der Hornhautvorwölbung (Keratokonus) kann nun erstmals therapiert werden.

Ein entsprechendes Behandlungsverfahren wurde an der Augenklinik des Universitätsklinikums Jena entwickelt.
Die Hornhautvorwölbung ist weltweit die häufigste Ursache für die Transplantation einer Augenhornhaut. Die angeborene, beidseitig auftretende und bisher nicht heilbare Erkrankung führt zu einem immer stärker ausgeprägten Stabilitätsverlust der Augenhornhaut und damit zu einem unaufhaltsamen Sehverlust bis zur Erblindung. In frühen Stadien kommen spezielle harte Kontaktlinsen zum Einsatz, doch als letzter Ausweg blieb bisher nur die Chance auf eine Hornhauttransplantation.
Mit der neuen Methode aus Jena bietet sich Betroffenen jetzt erstmals die Chance auf eine wirksame Therapie: Mit Hilfe einer Kombination aus speziellen Augentropfen und einer Lichtbehandlung kann die erkrankte Hornhaut vernetzt und damit stabilisiert werden. Dadurch wird der Prozess der Hornhautvorwölbung gestoppt und das Sehvermögen der Patienten bleibt erhalten.
Das Verfahren wird noch nicht von den Kassen übernommen, weshalb die Kosten zwischen 500 und 1 200 Euro von den Patienten zu tragen sind. In Jena besteht aber auch die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen im Rahmen einer Studie die Therapie ohne Kostenaufwand zu erhalten. Über diese Möglichkeiten können sich Patienten telefonisch unter der Rufnummer 03641/933270 oder per E-Mail an: crosslinking@med.uni-jena.de informieren.

Kurioser Kontaktlinsenfund ...

Als die Ärzte bei einem 40-jährigen Chinesen in einer Notoperation seine entzündeten Augen operierten, fanden sie nicht nur eine eingewachsene Kontaktlinse, sondern gleich deren drei.
Als sich der 40-Jähriger beim Arzt meldete, waren seine Augen knallrot und die Schmerzen unerträglich. Bei einer ersten Untersuchung fanden die Mediziner, dass seine Kontaktlinsen regelrecht in die Augen gewachsen waren. Doch als sie ihn näher untersuchten, merkten sie, dass da noch zwei weitere Schalen waren. «Als meine Sehkraft nachliess, kaufte ich noch ein Paar Linsen ohne die alten zu entfernen. Als sich danach immer noch nichts änderte, habe ich mir ein drittes Paar angeschafft», erklärte der Patient. Dabei habe er die Linsen während der ganzen Zeit nicht einmal angerührt. Wenn es mal schmerzte, verwendete er Augentropfen.
Die Ärzte konnten in einer Notoperation die mehreren Schichten entfernen und das Augenlicht des Patienten retten doch in Zukunft wird er Brillen tragen müssen.

Kontaktlinsen besser als Brille

Kontaktlinsen können Fehlsichtigkeiten besser korrigieren als eine Brille. Das teilt der Berufsverband der Augenärzte (BVA) mit. Die Linsen könnten sogar Unregelmäßigkeiten der Hornhaut ausgleichen. Außerdem verrutschen oder beschlagen sie nicht. Auch die Einschränkung durch den Brillenrand entfällt bei Linsen.
So empfehlen viele Patienten die Kontaktlinsen, da sie damit auch am Rand des Gesichtsfeldes scharf sehen können.
Patienten sollten sich vor der ersten Anwendung medizinisch beraten lassen. Es ist wichtig, den richtigen Linsentyp zu wählen. Daher kann man die Linsen nicht einfach im Internet bestellen.
Um die Augen zu schützen, müssen die Linsen immer richtig gereinigt werden. Sie sollten mit einer speziellen Lösung erst gespült, dann desinfiziert werden, um Bakterien und Pilze abzutöten.

Kunstlinsen

Kunstlinsen – das sind Linsen, die an Stelle der körpereigenen Linsen in die Augen eingepflanzt werden können, wenn Sehschwierigkeiten auftreten. Normalerweise ist das die Lösung für ältere Menschen, die einen Grauen Star haben oder bei denen schon Anzeichen eines Grauen Stars erkennbar sind. Doch jetzt auch schon ein neuer Trend im jüngeren Alter? Es gibt verschiedene Arten von Kunstlinsen: Monofokallinsen, Bifokallinsen, Multifokallinsen. Diese Linsen sollen Brillen ersetzen. Heute wird oft damit geworben, dass Menschen, die keine Brille und schon gar keine Lesebrille wollen, mit dieser Implantation gut zurecht kommen können. Stimmt das? Oder ist diese Operation wirklich eine optimale Lösung, um die Brille los zu werden? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Welche Alternativen gibt es und welche sind sinnvoll? Der Aufbau unserer Augen

Die Augen sind vielleicht unsere wichtigsten Sinnesorgane. Sie sind hochempfindlich und werden durch die Lider geschützt. Sie liegen deshalb auch in den trichterförmigen Augenhöhlen. Sechs Muskelstränge halten jeden Augapfel und ermöglichen die Bewegungen der Augen. Die Muskelstränge sind an der so genannten Lederhaut befestigt, die den Glaskörper umschließt, eine wasserreiche durchsichtige Gallertmasse, die dem Augapfel seine Form gibt. In die Lederhaut ist die durchsichtige Hornhaut eingepasst. Sie ist sehr schmerzempfindlich. Dringt ein Fremdkörper ein, schließen sich die Augenlider automatisch. Die Bindehaut überzieht das Innere der Lider und die Lederhaut bis zur Hornhaut. Tränendrüsen produzieren Flüssigkeit, die sich mit Hilfe der Lider über die Augen verteilt und durch Tränenkanäle abfließt. Sie dient zur Ausschwemmung von Fremdkörpern, verhindert das Austrocknen der Augen und schützt vor Krankheitserregern.

Zwischen Lederhaut und Netzhaut liegt die Aderhaut, welche die Netzhaut ernährt. Die Netzhaut bildet das Innere des Auges. Hier werden die optischen Wahrnehmungen im Normalfall scharf abgebildet - jedoch verkleinert, seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend. Erst durch den Sehnerv, der an der Rückseite des Augapfels austritt, werden sie in die Sehzentren des Gehirns geleitet und zu unserer sinnlichen Wahrnehmung umgeformt.

Die eigentlichen Sinneszellen, sie heißen Zapfen und Stäbchen, liegen auf der Netzhaut. Sie ermöglichen das Sehen von Farben und die Wahrnehmung bei schlechtem Licht oder in der Dämmerung. Dann allerdings fallen die Farben heraus und wir erkennen nur noch Grautöne. Die Pupille wird von der Iris, der Regenbogenhaut, umgeben und kontrolliert deren Ausdehnung. Wollen wir etwas direkt vor unseren Augen betrachten, wölbt sich die Linse stärker. Bei weiter entfernten Objekten flacht die Linse ab. Die Linse sorgt durch Bündelung der Lichtstrahlen im optischen Brennpunkt für ein scharfes Bild auf der Netzhaut. Im Prinzip arbeiten unsere Augen wie eine Kamera mit Autofokus. Das so genannte Kammerwasser wird in den beiden Augenkammern produziert. Seine Funktion ist die Aufrechterhaltung des Augeninnendrucks.

Normalsichtigkeit

Menschen mit normaler Sehkraft können in der Ferne und in der Nähe alles scharf erkennen. Scharfe Bilder einzustellen, das ist die Aufgabe der Linse im Auge. 24 Millimeter legt das Licht normalerweise von der Hornhaut zur Netzhaut zurück. Das funktioniert, weil das junge, gesunde Auge eine starke Akkomodationsfähigkeit, das ist die Anpassungsmöglichkeit an Nah- und Fernsicht, besitzt.

Kurzsichtigkeit

Kurzsichtige Menschen sehen ohne Brille in der Nähe scharf, in der Ferne unscharf. Bei der Kurzsichtigkeit ist entweder die Brechkraft des Auges zu stark oder das Auge zu lang. Der Brennpunkt liegt dann vor der Netzhaut. Diese Fehlsichtigkeit, die so genannte Myopie, kann mit einem zerstreuenden Brillenglas, einem Minusglas, korrigiert werden. Brillen und Kontaktlinsen schaffen hier Abhilfe. Und mittlerweile natürlich auch Laserverfahren bis zu bestimmten Dioptrienzahlen, oder Kunstlinsen, die Kurzsichtigkeit in hohen Bereichen ausgleichen können.

Weitsichtigkeit

Weitsichtige Menschen sehen in der Ferne scharf und in der Nähe unscharf. Hier ist die Brechkraft des Auges zu schwach oder das Auge zu kurz. Der Brennpunkt liegt hinter der Netzhaut. Die Weitsichtigkeit, die Hyperopie, nicht mit der altersbedingten Weitsichtigkeit, der Presbyopie, zu verwechseln, kann mit einer Sammellinse, einem Plusglas, ausgeglichen werden. Auch hier ist ein Ausgleich mit einer Kunstlinse möglich.

Alterssichtigkeit

Im Alter wird die Linse meistens unelastischer und kann sich nicht mehr so gut für das Sehen in der Nähe anpassen. Der Mensch braucht dann eine Lesebrille. Dieses Problem tritt häufig schon ab dem vierzigsten Lebensjahr auf. Wer ganz auf die Brille verzichten will, hat mehrere Möglichkeiten durch verschiedene Linsenformen:

Monofokallinsen

Das sind Linsen mit nur einer Sehstärke, einem Brennpunkt. Sie werden vor allem eingesetzt, wenn eine hohe Kurzsichtigkeit besteht, bei der Brillen mit immer dickeren Gläsern getragen werden müssen, und die durch Laser nicht mehr korrigiert werden kann. Eine Lesebrille oder Gleitsichtbrille muss dennoch getragen werden, wenn die so genannte Alterssichtigkeit hinzukommt. Monofokallinsen, die zwar scharfes Sehen in mehreren Entfernungsstufen ermöglichen, sind eher umstritten. Sie haben oft starke Nebenwirkungen wie Blendeffekte und Lichtreflexe. Sie machen das Autofahren bei Dämmerung oder in der Nacht für viele Patienten unmöglich.

Bifokallinsen

Hoffnung setzen die Augenärzte zunehmend in die künstlichen Linsen, wie sie auch bei Operationen am Grauen Star verwandt werden. Es wird zunehmend versucht, so genannte akkomodierende Linsen zu entwickeln, die sich sowohl auf das Sehen in der Ferne als auch in der Nähe einstellen. Das sind so genannte Bifokal- oder Multifokallinsen, die scharfes Sehen in der Nähe und in der Ferne zulassen. Der Begriff Multifokallinsen ist bei vielen Augenärzten umstritten, da fast immer tatsächlich nur zwei Bereiche scharf eingestellt werden können. Der mittlere Sehbereich lässt sich meist nur leicht verschwommen erkennen. Bifokallinsen sind ein großer Fortschritt.

Aber auch hier ist das Ergebnis noch nicht optimal. Die Linsen erreichen bis jetzt das gewünschte Ziel nur teilweise. Denn viele Patienten, die begeistert waren, ihre Brille loszuwerden, mussten nach der Operation feststellen, dass die Nebenwirkungen doch gravierender waren, als sie gedacht hatten und ließen sich die Linsen wieder explantieren. Nebenwirkungen waren auch hier Blendungen bei Dämmerung und im Dunkeln, vor allem beim Autofahren, Lichthöfe um Lampen und Kerzen, verschwommenes oder unscharfes Sehen in der Ferne oder der Nähe oder sogar in beiden Bereichen. Doch die Mehrzahl derjenigen, die sich für eine Bifokallinse entschieden hatten, waren zufrieden, konnten sehr gut mit ihnen sehen und umgehen, leichte Nebenwirkungen beeinträchtigten sie nicht weiter. Monofokallinsen mit unterschiedlichen Brennpunkten

Eine oft elegante Lösung für denjenigen, der keine Bifokallinsen verträgt, kann es sein, dass der Augenarzt zwei unterschiedliche Linsen in die Augen implantiert. Nämlich in das eine Auge eine Linse für den Nah- in das andere für den Fernbereich. Auch das ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber viele Menschen berichten, dass sie damit gut zurecht kommen und keine Brille brauchen. Nur in Extremsituationen, zum Beispiel nachts beim Autofahren, tragen sie noch eine Brille. Wenn das klappt, ist es für diejenigen, die sich nicht mit Brillen anfreunden können, der Königsweg, ohne Brille in allen Situationen des Lebens gut zu sehen.

Die Vorbereitungen vor der Operation

Die Operation läuft praktisch wie ein Eingriff beim Grauen Star ab. Deshalb warten Augenärzte auch gerne mit dem Einsetzen einer Kunstlinse, bis erste Anzeichen eines Grauen Stars festzustellen sind. Zunächst werden die Augen ausgemessen, um die Stärke der Kunstlinse berechnen zu können, die später eingesetzt werden soll. Zusätzlich wird der Hausarzt gebeten, einen kurzen Bericht über den allgemeinen Gesundheitszustand anzufertigen.

Quelle: BR-Online

Kunststofflinse lindert mehrere Augenleiden auf einmal

Heidelberg (dpa) Gleich mehrere Augenleiden auf einen Schlag soll eine neuartige Kunststofflinse lindern. An der Universitäts- Augenklinik in Heidelberg ist eine solche Linse weltweit erstmals einer Patientin mit der Linsentrübung Grauer Star eingesetzt worden.
Die Plexiglaslinse ermögliche scharfes Sehen in der Nähe und der Ferne und gleiche außerdem wegen ihres besonderen Schliffs eine starke Hornhautverkrümmung aus, teilte die Klinik am Montag mit. Patienten könnten so ohne zusätzliche Brille oder Kontaktlinsen auskommen.
Die etwa 50-jährige Patientin hatte an starker Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Grauem Star gelitten. Durch den Einsatz der beiden winzigen Plexiglaslinsen sei ihre Sehfähigkeit auf fast 80 Prozent gesteigert worden. Der neue Linsentyp wurde speziell für die Patientin angefertigt. Es handelt sich um eine gemeinsame Entwicklung der Augenklinik und eines britischen Unternehmens.

Kontaktlinsen bei Erkältung nicht tragen

Kontaktlinsen sollten bei Erkältung besser nicht getragen werden. Durch Niesen oder Husten wird Hand vor den Mund gehalten. Werden danach die Augen gerieben, kann auf diese Weise Krankheitserreger übertragen werden . Gerade auf weichen Linsen können sich Bakterien und Keime besonders gut ansiedeln und zu einer Binde- oder Hornhautentzündung führen. Grundsätzlich sollten die Hände tagsüber von den Augen fern gehalten werden, um keine Krankheitserreger zu übertragen. Wer bei einer Erkältung seine Kontaktlinsen nicht herausnimmt, riskiert schwere Augenschäden. Besonders gefährlich ist es, Kontaktlinsen bei Schnupfen zu tragen. Jeder zweite Kontaktlinsenträger zieht sich bei einer Erkältung eine Bindehautentzündung zu, jeder zehnte eine gefährliche Hornhautentzündung.

Kontaktlinsen aus dem Internet sind ein Risiko für die Augen ???

In einem Beitrag vom 3.01.2006 in "DIE WELT.de" äussert Herr Gerald Böhme aus Backnang, Kontaktlinsenexperte des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands:
"Billige Linsen sind oft aus schlechtem Material und verursachen Nebenwirkungen."
und rät deshalb, von der Kontaktlinsenbeschaffung per Internet die Finger zu lassen. Kein Wort wird darüber verloren, daß ein enormes Preisgefälle zwischen dem beim Augenarzt oder Optiker erworbenen Kontaktlinsen und dem im Internet angebotenen besteht, wobei es sich um ein identisches Produkt des gleichen Marken-Herstelles handelt.
Der Internetkauf entbindet niemanden vor einer regelmäßigen Kontaktlinsenanpassung, zur Nachkontrolle und zur Überprüfung der Kontaktlinsen die selbstverständlich vom Augenarzt durchgeführt wird. Einen hinreichenden Grund das eingestellte Produkt nicht im Internet zu erwerben, sondern mit ***% Aufschlag vom Augenarzt zu kaufen sehen wir nicht, es sei denn auch Augenärzte leiden unter der Gesundheitsreform.
Eine Veröffentlichung der Ohio State University zeigte, leiden 52 Prozent der Linsenträger unter behandlungsbedürftigen trockenen Augen, gegenüber 24 Prozent der Brillenträger - dabei kann wohl ausgeschlossen werden, daß es sich ausschließlich um Internetkäufer handelt.
Den Originalbeitrag lesen Sie hier: Quelle: "DIE WELT.de"

Kontaktlinsen auch für Kinder!

Alle bekannten Kontaktlinsen-Systeme sind auch für Kinder geeignet. Kontrollen sollten jedoch bei Kindern, bedingt durch ihr Wachstum, häufiger durchgeführt werden als bei Erwachsenen. Besonders auf die Pflege bei kleineren Kindern ist zu achten. Desweiteren sollten die Eltern die Gewißheit haben, daß ihre Kinder mit der notwendigen Ernsthaftigkeit die Kontaktlinsen-Systeme aufsetzen. Viele Augenoptiker in Ihrer Nähe trainieren mit Ihren Kindern entsprechend den Anpaß-Prozeß.

Kontaktlinse + Schwimmbrille = Badespaß

Kontaktlinsenträger schätzen gerade bei sportlichen Aktivität die Freiheit ohne Brille.
Doch beim Schwimmen mit hydrophilen Kontaktlinsen ist ein zusätzlicher Schutz ratsam, damit es nicht zu Infektionen kommt. Rote, brennende Augen nach ein paar Runden im Schwimmbad - das muss nicht unbedingt an der Reizung durch stark gechlortes Wasser liegen.
Forscher haben festgestellt, das Träger hydrophiler - also "Wasser liebender" - Kontaktlinsen, die ihre Sehhilfen auch beim Schwimmen tragen, danach häufig unter Augeninfektionen zu leiden haben. Grund dafür sind die im Wasser möglicherweise vorhandene Bakterien, die sich auf und in der Kontaktlinse ansiedeln.
Für eine wissenschaftliche Studie gingen 15 Testpersonen mit solchen Kontaktlinsen ins Wasser und ließen hinterher die Bakterienstämme auf der Linsenoberfläche auszählen: Jede einzelne Linse wies einen Bakterienbefall auf. Dabei machte das Material, aus dem die hydrophile Linse hergestellt war - Hydrogel oder Silikon-Hydrogel - nicht den geringsten Unterschied aus.
Empfohlen wird daher - wenn man schon beim Schwimmen nicht auf die Kontaktlinsen verzichten möchte - eine festsitzende Schwimmbrille zu tragen, damit die Augen und somit die Linsen nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Außerdem wird geraten, die Linsen vor dem nächsten Tragen über Nacht gründlich zu reinigen.

Quelle: MedCon Health Contents AG

Was Konsumenten an Kontaktlinsen wichtig ist. Innovationen und Trends am Kontaktlinsenmarkt:

Innovationen und Trends am Kontaktlinsenmarkt

Kontaktlinsen erfreuen sich als unsichtbare Sehhilfe imer mehr Beliebtheit. Die Hersteller haben in den letzten Jahren bei allen Kontaktlinsenarten - formstabil, hydrophil und Tauschsystemen - viel in Forschung investiert. Das Ergebnis ist eine noch nie da gewesene Reichhaltigkeit an unterschiedlichen Produkten.Weiche und formstabile Kontaktlinsen Bei den weichen Kontaktlinsen ist der Trend zu Tauschsystemen steigend. Einige Wegwerflinsen sind mittlerweile in ein oder zwei Kurven und zum Teil sogar mit Astigmatismus- oder Bifokal-Korrektur erhältlich. Eine weiterer Ursache liegt darin, dass viele Hersteller weicher Kontaktlinsen ihre Forschung nahezu ausschließlich im Bereich der Tauchsysteme konzentriert haben. So konnte der Wert für die Sauerstoffdurchlässigkeit bei den weichen Kontaktlinsen mit neuesten Materialien enorm gesteigert werden.Beim Austauschintervall könnte es in naher Zukunft zu einer Polarisierung kommen. Eine maßgebliche Anzahl von Kontaktlinsenträgern tendieren entweder zu pflegelosen Tageslinsen oder zu maßgefertigten, konventionellen Kontaktlinsen. Monatslinsen punkten im Ausgleich mit neuen, hochgasdurchlässigen Materialien. Diese innovativen Monatsprodukte werden langfristig herkömmliche Monats-Tauschsysteme ablösen. Für Personen mit geringer Tränenmenge sind sowohl Monats- als auch konventionelle Weichlinsensysteme mit einem erhöhten Wasserbindungsvermögen und geringer Austrocknung verfügbar.

Was Konsumenten an Kontaktlinsen wichtig ist

Kontaktlinsen
Kontaktlinsenoptiker erhalten von den Konsumenten ein positives Signal. Für knapp drei Viertel der Träger steht ist eine hohe Qualität der Kontaktlinsen sehr wichtig. Das Preisargument spielt bei einem Drittel der Träger eine sehr wichtige Rolle.
Kontaktlinsen
Bei der Auswahl der Kontaktlinsenart wird weiterhin dem Kontaktlinsenoptiker vertraut. Nur für jeden Zwanzigsten ist der Name auf der Kontaktlinsenverpackung sehr wichtig [1]. Trotzdem werden Markenlabels in allen Bereichen zukünftig eine verstärkte Rolle spielen.
Kontaktlinsen
Der Markenname der Kontaktlinse ist derzeit noch nicht Thema 1 der Konsumenten
Kontaktlinsen
"Sehr wichtige" Faktoren aus Sicht der Konsumenten.
Kontaktlinsen
Fast 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind im optimalen Alter für Mehrstärken KontaktlinsenEtwa 1,5 Millionen Österreicher befinden sich im Alter von 45-59 Jahren. Dieser Markt an möglichen Kontaktlinsenträgern darf nicht unterschätzt werden. In den USA sind sogar über 10 Prozent der Fehlsichtigkeiten zumindest temporär Kontaktlinsenträger. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Geometrien und Systeme kann bei sorgfältiger Anpassung die Erfolgs-Quote signifikant erhöhen. Eine ausführliche Übersicht über Mehrstärken-Kontaktlinsen wurde im März 2004 im optikum veröffentlicht [2].
Literatur: [1] P. Jäke, S. Degle: Diplomarbeit an der FH Aalen, Studiengang Augenoptik; Befragung von 180 Trägern von Kontaktlinsen; Die Kontaktlinse 6/2004
[2] Klassifizierung von Multi- und Bifokal-Kontaktlinsen nach ihrem Aufbau, optikum 3/2004
Quelle: Optiker Online

Patient mit einer Printlinse

Bei der Kontaktlinse, die auch als Haftschale bezeichnet wird, handelt es sich um eine dünne, uhrglasförmige, randgeschliffene Linse, die direkt auf das Auge gesetzt wird und daher sowohl für den Nutzer als auch für die Mitmenschen nahezu unbemerkt bleibt. Sie kann aus starrem oder flexiblem, neuerdings auch aus quellfähigem Kunststoff oder aus Glas gefertigt sein. Dabei gibt es entsprechend ultradünne, weiche, halbweiche und harte Kontaktlinsen. In der Regel werden sie anstelle einer Brille zur Korrektur der Sehkraft eingesetzt, es gibt jedoch auch so genannte Printlinsen, die eine bemalte oder bedruckte Vorderfläche mit zentraler Pupille besitzen und aus kosmetischen Gründen oder als Blendschutz bei nicht vorhandener oder nicht pigmentierter Regenbogenhaut (z.B. bei Albinismus) eingesetzt werden.

Historisches

Wer als erster die geniale Idee hatte, eine Linse nicht vor das Auge, sondern direkt auf die Hornhaut zu setzen, ist nicht bekannt. Ebenso sind Ort und Zeitpunkt dieser Erfindung unbekannt. Wir wissen nur, dass die Forscher Kalt, Fick und Müller als erste kleine Glaslinsen auf erkrankte Augen setzten und als "Kontaktbrille" tragen ließen. Doch immer wieder kam es zu schweren Störungen des Hornhautstoffwechsels, die Versuche scheiterten auf Dauer oft infolge schwerer Reizerscheinungen. Die ersten brauchbaren Kontaktlinsen wurden vor mehr als 100 Jahren hergestellt. Es handelte sich dabei um sehr große Haftschalen aus Glas, mit denen verschiedene entzündliche und degenerative Augenerkrankungen behandelt werden sollten. Ein Ausgleich der Fehlsichtigkeit wurde erst dann möglich, als es gelang, die Linsen mit der nötigen Präzision einzuschleifen. So entwickelte man erst um 1900 Kontaktlinsen zum Ausgleich der Kurzsichtigkeit. Die ältesten Linsen waren noch extrem groß, sie bedeckten die gesamte Hornhaut und einen Teil der Lederhaut. Das Ein- und Aussetzen war für den Betroffenen eine wahre Tortur, außerdem gefährdeten Ernährungsstörungen unter der Linse das Auge. Aus diesem Grunde wurden immer kleinere und dünnere Linsen konstruiert und angepasst. Der große Siegeszug der Kontaktlinsen begann erst in den 40er Jahren, als in Amerika nach Erfindung von durchsichtigen Kunststoffen kleine, harte Hornhautlinsen entwickelt wurden. Als Anfang der 60er Jahre schließlich die Synthese weicher, wasserspeichernder Kunststoffe gelang, konnten auch flexible Kontaktlinsen hergestellt werden.

Kontaktlinsentypen

Harte Kontaktlinsen: Harte Kontaktlinsen bestanden klassischer Weise aus Polymethylmethacrylat (PMMA), einem Kunststoff, der in seiner Zusammensetzung dem Plexiglas gleicht. Die modernen harten Linsen sind aus einem extrem leichten Material, das sich durch hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und gute Verträglichkeit auszeichnet. Die harten Kontaktlinsen haben einige Vorteile: Sie sind viele Jahre haltbar, leicht zu pflegen und zu handhaben. Sie haben sehr gute optische Eigenschaften, können hohe Dioptrienzahlen und vor allem auf einfache Weise auch eine Hornhautverkrümmung oder –unregelmäßigkeit ausgleichen. Sie benötigen unbedingt eine präzise Anpassung und eine längere Eingewöhnungszeit als weiche Kontaktlinsen und können ein Fremdkörpergefühl auslösen. Die Linsen müssen stets vor dem Schlafengehen herausgenommen und in einer speziellen Reinigungsflüssigkeit bis zum erneuten Einsetzen aufbewahrt werden. Der Preis pro Linsenpaar beträgt in Deutschland etwa 200 Euro.

Weiche Kontaktlinsen: Weiche Kontaktlinsen bestehen aus so genanntem Hydrogel. Dieses Material saugt Wasser an wie ein Schwamm. Dadurch können sich viele Schmutzpartikel einlagern, weshalb besondere Pflege nötig ist. Alternativ werden Weichlinsen aus Silikon angeboten. Weichlinsen können durchschnittlich eineinhalb Jahre getragen werden. Sie sind größer als formstabile Linsen und deshalb schwerer zu handhaben. Die Eingewöhnungszeit ist kürzer, der Tragekomfort oft besser als bei harten Linsen. Allerdings verursachen sie häufiger Komplikationen. Es sei daraufhingewiesen, dass auch diese Linsen vor dem Schlafengehen herausgenommen und in einer speziellen Reinigungsflüssigkeit bis zum erneuten Einsetzen aufbewahrt werden müssen. Der Preis pro Linsenpaar beträgt etwa 300 Mark.

VT-Linsen: So genannte VT-Linsen sind Kontaktlinsen für verlängertes Tragen. Sie bleiben eine Woche lang ununterbrochen am Auge – auch in der Nacht. Diese Linsen haben jedoch eine hohe Komplikationsrate und sind nur in Ausnahmefällen zu empfehlen, z.B. wenn ein Handhabung der Linse nicht möglich ist und beispielsweise bei Behinderten von Fremdpersonen durchgeführt werden muss.

Wegwerflinsen: Diese weichen Kontaktlinsen werden einen Tag bis maximal 30 Tage getragen. Sie sind besonders dünn.Diese Linsen gibt es auch als Eintageslinsen. In diesem Fall werden sie täglich erneuert und müssen daher nicht mit Pflegemittel gereinigt werden. Dadurch sind sie besonders für Pflegemittel-Allergiker ideal.

Quelle: medicine worldwide

Kontaktlinsen - mehr als nur eine Alternative zur Brille

Kontaktlinsen sind kleine, auf der Tränenflüssigkeit "schwimmende" Kunstoffschalen, die eine Fehlsichtigkeit korrigieren. Sie lassen wie Brillengläser auf der Netzhaut ein scharfes Bild entstehen.
Während Brillen alle Gegenstände stark vergrößern bzw. verkleinern sind diese Effekte bei Kontaktlinsen wesentlich geringer ausgeprägt.
    Vorteile von Kontaktlinsen:
  • Ihr Blickfeld wird durch eine Brillenfassung nicht eingeengt
  • Je stärker das Brillenglas, umso unschärfer ist die Abbildung am Rand. Kontaktlinsen dagegen verschaffen Ihnen immer und überall klare "Rundumsicht".
  • Kontaktlinsen sind all Ihren Aktivitäten und Bewegungen gewachsen.
  • Mit Kontaktlinsen lassen sich alle Arten von Fehlsichtigkeiten, die durch Unregelmäßigkeiten der Hornhaut hervorgerufen werden, ideal korrigieren.
  • Kontaktlinsen sind unsichtbar und verändern somit nicht ihre natürliche Erscheinung.
  • Kontaktlinsen beschlagen und verstauben nicht.

Formstabile Kontaktlinsen

Die ersten früher noch sehr harten Kontaktlinsen waren aus Plexiglas (Polymethylmethacrylat PMMA), das grundsätzlich als biologisch sehr verträglich gilt. 1950 wurden die ersten Linsen gefertigt, die robust waren, unempfindlich gegen Kratzer und schon den ganzen Tag getragen werden konnten. Eine Weiterentwicklung der sog. harten Kontaktlinse ist die flexiblere, sauerstoffdurchlässige formstabile Linse. Seit 1980 werden Kontaktlinsen aus diesem hochwertigen Material gefertigt, das in puncto Langzeitverträglichkeit den Linsen aus Plexiglas nicht nachsteht, aber wesentlich mehr Komfort zu bieten hat. Aus verschiedenen Kunststoffen hergestellt, sind diese modernen Linsen stärker gasdurchlässig und bieten dem Auge dadurch eine optimale, den Tragekomfort wesentlich verbessernde Sauerstoffversorgung.

Sauerstoffdurchlässige, formstabile Kontaktlinsen sind zwar nicht ganz so unempfindlich und langlebig wie harte Linsen, aber die etwas weichere Beschaffenheit verschafft Ihnen Wohlgefühl ab dem ersten Agenblick. Sie sind also eine gute Alternative, wenn Ihre Augen auf harte Linsen dauerhaft empfindlich reagieren.

Weiche wasserhaltige Kontaktlinsen

Um eine Sehhilfe für Personen anbieten zu können, die harte formstabile Kontaktlinsen nicht vertragen, wurden Anfang der 70er die weichen Kontaktlinsen entwickelt.

Weiche Kontaktlinsen sind - wenn Ihre Augen und vor allem Ihr Anpasser sich für solche entschieden haben - spontan und ohne Eingewöhnungszeit verträglich. Sie passen sich hervorragend der Augenoberfläche an. Fremdkörpergefühl ist daher bei diesen Linsen von vornherein nahezu ausgeschlossen. Allerdings gibt es einige Arten von Fehlsichtigkeiten, für die eine Korrektur mit dieser Linsenart ungeeignet ist.

Z.B. ein Astigmatismus, der durch eine unterschiedliche Krümmung der Hornhaut hervorgerufen wird. "Normale", weiche Kontaktlinsen würden sich der ungleichmäßigen Hornhaut anpassen und nicht den gewünschten Effekt des Krümmungsausgleiches erzielen. Die Bilder würden unscharf bleiben. In diesem Falle müßten harte, bzw. spezielle weiche (torische) Kontaktlinsen verwendet werden. Die hochflexible Beschaffenheit weicher Kontaktlinsen bietet vor allem sportlichen Personen die besten Perspektiven für die Ausübung aller Aktivitäten - ohne Zurückhaltung! Sogar Wassersport ist möglich, denn durch die gute Haftung können weiche Linsen nicht ohne weiteres weggeschwemmt werden.

Konventionelle weiche Kontaktlinsen Dieser Linsentyp sollte spätestens nach ein bis eineinhalb Jahren ausgetauscht werden. Die Kontaktlinsenhygieneschritte (siehe Kapitel 7) müssen konsequent und sorgfältig - inklusive Oberflächenreinigung und Proteinentfernung - befolgt werden.

Einmal-bzw. Einweglinsen

Nach der Definition versteht man darunter Kontaktlinsen, die nach einem einzigen Tragezyklus entsorgt werden. Nur das sind die eigentlichen Einweglinsen, im Englischen die "Disposables". Bekannt ist die klassische Ein-Tages-Linse, die nur einen Tag getragen wird. Früher benutzte man den Begriff "disposable" auch für Kontaktlinsen, die nach Empfehlung des Herstellers bis zu 14 Tage lang täglich getragen werden konnten. Mit der Vereinheitlichung und Normung der Bezeichnungen weltweit wird sich bald die richtige Bezeichnung durchsetzen.

Einweglinsen haben den Vorteil, daß sie keine gesonderten Hygienemaßnahmen erfordern, da sie sofort nach dem Absetzen aus dem Auge weggeworfen werden. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie Sauberkeit und Händewaschen sind davon unberührt.

Austausch-Kontaktlinsen, Austauschsysteme

Darunter versteht man alle Linsen, die nach einer vom Hersteller angegebenen Zeit ausgetauscht werden. Der häufigste Zyklus ist 4 Wochen, das heißt nach 4 Wochen setzt sich der Patient eine neue ungebrauchte Linse auf. Es gibt aber ebenso kürzere wie längere Austauschperioden von 14 Tagen bis zu 3 oder 6 Monaten. Austauschlinsen müssen genauso behandelt werden wie jede andere konventionelle weiche Kontaktlinse - reinigen, desinfizieren und mit Kochsalzlösung abspülen. Der Vorteil ist der, daß die Linsen in den kurzen Tragezeiten nicht so viele Ablagerungen haben können.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V

Kontaktlinsenanpassung

Die modernen Kontaktlinsen sind für fast alle Fehlsichtige die richtige Wahl. Der Augenarzt prüft bei seiner Voruntersuchung, ob alle Grundvoraussetzungen für das Linsentragen erfüllt sind und gibt Empfehlungen zum geeigneten Linsentyp. Wenn somit sichergestellt ist, daß keine allgemeinen Risiken oder krankhafte Veränderungen der Augen vorliegen, steht einer individuellen Anpassung nichts mehr im Wege.
Aus dem großen Angebot an verträglichen Linsentypen und Materialien findet man heute neben den Speziallinsen auch schon Linsen für trockene und empfindliche Augen.

Muß man sich an Kontaktlinsen gewöhnen ?

Ein wenig schon. Ob Sie dazu ein paar Stunden oder 2 bis 4 Wochen brauchen, hängt von Ihrer Empfindlichkeit und vor allem vom Kontaktlinsenmaterial ab. Die meisten Patienten sind deshalb erstaunt, wie wenig sie spüren, wenn Ihr Augenarzt ihnen zum ersten Mal Kontaktlinsen aufsetzt - vor allem, wenn es sich um weiche Linsen handelt. Sie werden sehr schnell als angenehm empfunden. Was bei formstabilen (sogenannten harten) Kontaktlinsen anfangs etwas stört, ist das ungewohnte Gefühl beim Lidschlag. Sobald die Anpassung abgeschlossen ist - etwa nach einem Monat - sind diese ersten Begleiterscheinungen verschwunden.
Mit der empfindlichen Hornhaut kommen exakt angepasste Kontaktlinsen nicht in Berührung, denn sie schwimmen auf dem Tränenfilm. Er bewirkt auch durch Haftkraft (Adhäsion), daß die Linsen nicht verloren gehen. Schnell zur Gewohnheit wird auch das Auf- und Absetzen der Kontaktlinsen. Das lernen Sie unter Anleitung in der Praxis Ihres Augenarztes ebenso wie die Kontaktlinsenhygiene. Bevor Sie mit Ihren neuen Linsen nach Hause gehen, sind Sie mit der Handhabung bestens vertraut.

Tragedauer der Kontaktlinsen

Auch in diesem Punkt sind die individuellen Voraussetzungen ausschlaggebend. In erster Linie zählt Ihr persönliches Wohlgefühl. Außerdem kommt es auf die Linsentypen an, die generell unterschiedlich lange auf dem Auge belassen werden können.
Formstabile sauerstoffdurchlässige und weiche Kontaktlinsen können bereits sehr schnell mehrere Stunden am Tage getragen werden. Den individuellen Eintrageplan über die ersten Tage und Wochen und die augenärztlichen Kontrolltermine wird der Augenarzt festlegen.
Treten während des Kontaktlinsentragens Rötung oder Schmerz am Auge auf, so ist dies als Warnzeichen zu werten. Das gleiche gilt für jede Änderung der Sehschärfe. Die Kontaktlinsen dürfen dann nicht weitergetragen werden. Suchen Sie dann umgehend Ihren Augenarzt auf. Er wird Ihnen sagen, um was es sich handelt und was zu tun ist.
Kontaktlinsen
Zuletzt aktualisiert am 29.10.2013 © Peter Urlau
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